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Im Zeitalter knapper Ressourcen und des zunehmend wahrzunehmenden Klimawandels sind Maßnahmen zum Klimaschutz notwendig. Zur Lösung der Probleme aus der konventionellen Energieversorgung werden seit Jahren erneuerbare Energien wie Photovoltaik oder Windkraft vom Gesetzgeber in hohem Maße gefördert. Bis 2020 sollen diese in Deutschland 20% (EU 22%) der elektrischen Energieversorgung erzeugen, wovon mehr als 10% auf die in den letzten Jahren stark wachsende Windkraft entfällt. Weiterlesen »

EINLEITUNG

Seit Anfang 2010 sind die Netz- bzw. Messstellenbetreiber (MSB) laut Gesetz dazu verpflichtet, Messgeräte der neuesten Generation zu verbauen. Damit beginnen die Richtlinien der EU zur Steigerung der Endenergieeffizienz ihre Wirkung auf die Gesetzgebung der Mitgliedsstaaten zu entfalten. Die Energiebranche steht nun vor der Herausforderung, die geschichtlich gewachsenen IT-Strukturen auf eine gewaltige Datenflut vorzubereiten und eine Infrastruktur aufzubauen, um sämtliche Messpunkte mit den IT-Systemen zu vernetzen. Über die Kommunikationskanäle sollen zukünftig neben den Messdaten im Smart Metering 2.0-Szenario auch Steuerungsbefehle (Preissignal) oder Ereignisse (Ausfall oder Manipulation) übermittelt werden. Weiterlesen »

In den ehrgeizigen Zielen der Bundesregierung wird bis 2050 eine fast vollständige Versorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien (EE) versprochen. Dieses Ziel ist ohnehin nicht einfach zu erreichen, aber welche Auswirkungen hat die nun beschlossene Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke um durchschnittlich 12 Jahre?

Kraftwerksexperten und Wirtschaftswissenschaftler sehen die Entscheidung hinsichlich der Erreichung o.g. Ziele aus technischer und ökonomischer Sicht als problematisch an, genauer gesagt: sie sehen die zukünftige Entwicklung der EE und die bisherigen Investitionen in EE durch Laufzeitverlängerung gefährdet. Weiterlesen »

Wenn man den Begriff Datenübertragung und Smart Metering zusammen hört, denkt man ersteinmal nur an die reine Übertragung von Messwerten der Energieverbrauchszähler. Bei einer tieferen Analyse ist jedoch festzustellen, dass es sich um eine Verarbeitung personenbezogener Daten handelt, die dem gesetzlichen Anforderungen des Datenschutzes unterliegt. Weiterlesen »

Durch die Zunahme dezentraler Energieerzeuger und Reduzierung konventioneller Kraftwerke wird zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit der Netze zunehmend eine kommunikative Vernetzung und aktive Steuerung von Energieerzeugung und -verbrauch (Smart Grids) notwendig.

Von den zentralen IT-Systemen gesendete Preissignale können über eine geschaffene Smart Metering-Infrastruktur an die Haushalte übertragen werden. Von dort aus ist eine Verarbeitung durch eine intelligente Steuereinheit (bspw. Multi Utility Communication Controller) notwendig, die über einen Überblick über die jeweiligen Verbrauchsgeräte und einen vom Verbraucher beinflussbaren Algorithmus verfügt. Weiterlesen »

Ein oft diskutiertes Thema ist die Fragestellung, wer die Investitionskosten der neuen Technologie trägt. Die Unternehmen werden diese trotz Einsparungen durch Verbesserung der Prozesseffizienz (u.a. Fernablesung, -abschaltung) nicht allein tragen. Ebenso wird auf der anderen Seite der Endverbraucher nicht allein durch Visualisierung seines Energieverbrauchs dauerhaft bereit sein, die Mehrkosten zu tragen. Weiterlesen »

Ein großes Thema im Bereich Smart Grid ist die Steuerbarkeit. Hier sollte zunächst einmal die Frage erlaubt sein: Wer steuert eigentlich wen? Der Verbraucher die Erzeugung oder die Erzeugung die Verbraucher? Diese grundlegende Fragestellung ist von größter Bedeutung bei der Erarbeitung effizienter Algorithmen zur Netzsteuerung. Weiterlesen »

Wird die Wertschöpfungskette der Stromversorgung einmal betrachtet, muss heute festgestellt werden, dass sich nicht mehr alle Stufen hin zum Kunden durch ein Unternehmen abbilden lassen. Durch Vorgaben seitens der EU sowie der Bundesregierung gibt es verschiedene Marktrollen. Deutschland hat den Ansatz der Liberalisierung durch die MessZV sogar noch etwas genauer genommen als ursprünglich von der EU vorgesehen. Weiterlesen »

Die Frage, wie Smart Metering umgesetzt werden kann, beschäftigt derzeit die Energieversorger. Unterschieden wird meist zwischen einem Massen-roll-out und einem Roll-out über die nächsten Jahre. Dieses kann durch Turnuswechsel der Ferrariszähler sowie der Neusetzungen nach und nach geschehen. Der Vorteil dabei sind natürlich die Verteilung der Kosten auf die nächsten Jahre. Weiterlesen »

Standardlastprofile sind in der Versorgungswirtschaft essentiell für den Handel von Strom oder Gas. Doch wenn die Versorgung in Richtung Smart Grid rein technisch die Möglichkeit hat, genauere Profile zu erstellen, sollte dann nicht auch der Handel mit Standardlastprofilen überdacht werden? Weiterlesen »

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